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Impressum |
Wiesbaden
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Wiesbaden ist eine Stadt mit ausgesprochen hoher Lebensqualität. Neben seiner
günstigen Lage im wirtschaftlich starken Rhein-Main-Gebiet bieten viele Parks,
Cafés und Bistros, die Möglichkeit zur Entspannung. Obwohl die
Landeshauptstadt Hessens vor allem als Kurstadt bekannt ist, bietet sie auch
jungen Menschen zahlreiche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, auch wenn sich
das Nachtleben, vor allem bei Diskogängern, eher im benachbarten Frankfurt
abspielt. Die Fußgängerzone bietet Einkaufswilligen eine Vielzahl an
Bekleidungsgeschäften und Kaufhäusern, während auf der Wilhelmstraße (der
'Rue Wiesbaden') eher die nobleren Geschäfte ansässig sind. Bei den
Parkanlagen sind vor allem der Biebricher Schlosspark sowie der Kurpark in der
Innenstadt hervorzuheben, während der Stadtpark vor allem durch seine
exponierte Lage an der Wilhelmstraße und seine Nähe zur City beliebt
ist. |
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Daten & Fakten
| Einwohner: |
270.260 (31.5.2003) |
| Fläche: |
203,91 km² |
| Geographische Lage: |
50° 5' nördl. Breite, 08° 15' östl. Länge |
| Bundesland, Region: |
Hessen, Rhein-Main-Gebiet |
| Flüsse: |
Rhein, Main (bei Mainz-Kostheim, verwaltungstechnisch zu
WI) |
| Gebirge, Höchster Berg nahe Wiesbaden: |
Taunus, Hohe Wurzel (614 m) |
| Höchster Punkt in Wiesbaden: |
608 m (Rheinhöhenweg) |
| Niedrigster Punkt in Wiesbaden: |
83 m (Hafeneinfahrt Schierstein) |
| Nord-Süd-Ausdehnung: |
17,6 km |
| Ost-West-Ausdehnung: |
19,7 km |
| Einmal rund um WI: |
78,8 km |
| Größter Vorort: |
Biebrich: 36.500 Einwohner |
| Kleinster Vorort: |
Heßloch: 734 Einwohner |
| Höchstes Bauwerk: |
Marktkirche: 92 m |
| Erste namentliche Nennung Wiesbadens: |
828 n. Chr. |
| Erste bekannte Siedlungen: |
3.000 v. Chr. |
| Arbeitslosenquote: |
9,1 % (30.9.2002) |
| Touristen mit Übernachtung pro Jahr: |
ca. 450.000 |
| Übernachtungen pro Jahr: |
> 1 Mio. |
| Wohnungen: |
135.717 (ca. 0,5 pro Einwohner) |
| Autobahnen: |
A66, A643, A671 |
| Wetter in Wiesbaden: |
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Geschichte
Wiesbaden war bereits zur Zeit der Römer
bekannt und wurde von diesen 'Aquae Mattiacorum' ('Die Wasser der Mattiaker')
genannt, einem Stamm der germanischen Chatten. Der erste Nachweis einer Siedlung
geht zurück bis ins Jahr 3000 v. Chr. Zu Zeiten der römischen Eroberungen
wurden erste Thermen gebaut und um 370 bauten die Römer die sogenannte
Heidenmauer um diese Siedlung. Ende des 4. Jahrhunderts übernahmen zunächst
die Alemannen die Sicherung Wiesbadens als Mainzer Brückenkopf, später
besiedelten die Franken das Gebiet. Unter den Merowingern um 830 war zum ersten
Mal von einem Ort namens 'Wisbada' die Rede.
Im Spätmittelalter gehörte Wiesbaden zur Grafschaft Nassau, im 13. Jahrhundert
war es zunächst Reichsstadt - bis zur Zerstörung durch den Mainzer Erzbischof
1242. 1547 und 1561 vernichteten Brände fast die gesamte mittelalterliche
Bausubstanz und im 30-jährigen Krieg wurde die Stadt weiter zerstört. Doch ab
1690 wurde die Stadt wieder aufgebaut. Zu dieser Zeit gab es in Wiesbaden gerade
mal 730 Einwohner. 1744 verlegte Fürst Karl von Nassau-Usingen seinen Sitz ins
Biebricher Schloss. So wurde Wiesbaden Sitz des Herzogtums Nassau.
Der Aufschwung Wiesbadens begann im 19. Jahrhundert. Die Stadt entwickelte sich
zu einem internationalen Kurort. Wiesbaden wurde Hauptstadt eines
Regierungsbezirks und war ein beliebter Wohnsitz für Offiziere im Ruhestand,
die ihr teils beträchtliches Vermögen nach Wiesbaden brachten. So gab es bald
viele repräsentative Wohnhäuser, Hotelpaläste und Villen. Die rasch wachsende
Bevölkerung überschritt 1905 die 100.000-Einwohner-Marke.
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Wiesbadens Finanzkraft durch die französische
und englische Besatzung stark geschwächt und verlor seine Bedeutung als
Weltkurstadt. Das NS-Regime unterhielt ab 1933 zahlreiche Dienststellen in
Wiesbaden. Viele Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger wurden verfolgt, weil sie
sich dem Regime widersetzten.
Im Zweiten Weltkrieg hatte Wiesbaden das Glück, nur vergleichsweise wenig von
der Zerstörung betroffen zu sein. So wurde es 1945 Landeshauptstadt von Hessen
und Sitz zahlreicher Behörden. Außerdem siedelten sich viele Verlage,
Versicherungen und Betriebe der Filmindustrie an. Seitdem erlangte Wiesbaden
auch seinen Ruf als Kurstadt zurück und ist bekannt als Kongressstadt und
bevorzugter Wohnort im Rhein-Main-Gebiet. Nicht umsonst zählt Wiesbaden zu
Deutschlands schönsten Städten.
Freizeit/Ausflugsziele
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NEROBERGBAHN
Ein beliebtes Ausflugsziel in Wiesbaden ist die altehrwürdige Nerobergbahn.
Eine Fahrt kostet € 1,30 (Stand: Sommer 2003). Die Bahn besteht aus zwei
Wagenzügen, die durch ein Stahlseil miteinander verbunden sind. Die zwei
Wagenzüge werden durch das Gewicht des Wassers, das in den Bauch des am oberen
Ende der Strecke stehenden Wagenzuges gepumpt wird, angetrieben. Dabei zieht der
oben stehende mit Wasser gefüllte Wagenzug den unten stehenden Wagenzug den
Berg hoch, während er selbst abwärts rollt. |
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Wagen am Fuß des Neroberges. |
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Die Strecke. Über ein Stahlseil besteht eine Verbindung
zum oberen Wagen. |
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Zweispurig ist die Strecke nur für ein paar Meter - dort,
wo die beiden Wagen aneinander vorbei müssen. |
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Das erste Stück der Strecke führt über eine
Efeu-bewachsene Steinbrücke. |
Partnerstädte
Links
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Gallery
Hier noch einige andere Bilder aus Wiesbaden. Ein
Klick auf die Bilder öffnet eine größere Darstellung.
Der Rhein bei Biebrich
Bild 1 |
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Der Rhein bei Biebrich
Bild 2 |
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Kurhaus Wiesbaden
Bild 1 |
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Kurhaus Wiesbaden
Bild 2 |
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| Die größte Kuckucksuhr der Welt |
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Panorama-Blick über Wiesbaden,
fotografiert vom Neroberg. |
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