Armin-Hoepfl.de - Armins Windows/Internet/Registry-Seite
Bei den unten beschriebenen Tipp ist das Betriebssystem entscheidend: Ich arbeite mit Windows 98 und Windows 2000. Unter manchen Windows-Versionen können Abweichungen zu den hier beschriebenen Registry-Pfaden auftreten. Die hier beschriebenen Tipps habe ich selbst erarbeitet und getestet. Was nicht ausschließt, dass sie auch auf anderen Webseiten zu finden sind.

Beachten Sie, dass die Änderung des Windows-Systems und vor allem der Registry ungewünschte Folgen haben kann. Angefangen von eingeschränkter Funktionsfähigkeit, über Programmabstürze bis hin zu Systemfehlern. Die nachfolgenden Tipps sind für erfahrene, fortgeschrittene Anwender gedacht. Harmlose Einstellungen sind mit dem Smilie gekennzeichnet!

Windows

Tipp 1 - Dateinamenerweiterung einblenden
Bei neu installierten Windows-Systemen existiert eine nicht ungefährliche Voreinstellung: Die Dateinamenerweiterung ist bei bekannten Erweiterungen wie EXE-, VBS-, BAT- oder DOC-Dateien ausgeblendet. Dies hat einen entscheidenden Nachteil: Es befinden sich immer mehr Viren im Umlauf, deren Dateinamen nach dem Muster «UnbekannteDatei.txt.exe» aufgebaut sind. Ist die oben genannte Einstellung aktiviert, so sieht der Anwender nur folgenden Namen: «UnbekannteDatei.txt», da die letzte Endung ausgeblendet wird. Die Datei wird vom Anwender für eine harmlose Text-Datei gehalten und mit großer Sicherheit geöffnet. So hat der Virus freie Bahn.

So verhindert man das Ausblenden der Endungen: Im Explorer Datei-Ansicht wählen. Es öffnet sich ein Fenster, in auf der Registerkarte «Ansicht» eine Option deaktiviert werden muss, die ungefähr folgendermaßen heißt (je nach Windows-Variante unterschiedlich): Dateinamenerweiterung bei registrierten/bekannten Dateitypen ausblenden. Wie gesagt: Das Häkchen darf nicht gesetzt sein.

Tipp 2 - Kontextmenü «Senden an» erweitern

Ärgerlich: Man installiert ein neues System oder hat gerade einen neuen Computer gekauft und möchte sich den Inhalt einer Datei mit dem Texteditor ansehen. Da es sich aber nicht um eine Textdatei, sondern z.B. um eine Datei mit der Endung .xyz handelt, ist der Texteditor mit diesem Dateityp nicht verknüpft (was auch sinnvoll ist). Sie können jetzt mit der rechten Maustaste auf die Datei klicken und aus dem Kontextmenü «Öffnen mit» wählen. Bleibt zu hoffen, dass das gewünschte Programm in der Liste enthalten ist. Zudem ist die Handhabung dieser Liste umständlich und aufwendig.

Einfacher geht es folgendermaßen: Man suche im Windows-Ordner die Datei «Notepad.exe» markiere sie und drücke die Tastenkombination Strg+c. Anschließend wechselt man in das Verzeichnis «c:\windows\send to» bzw. unter Win NT in das Verzeichnis «c:\winnt\profiles\[Benutzername]\send to». Dort klickt man mit der rechten Maustaste in einen leeren Raum des Ordners und wählt «Verknüpfung erstellen». Das gleiche kann mit anderen Programmen wie Word oder einem Grafikbetrachter wie IrfanView wiederholt werden.

Tipp 3 - Windows-Explorer mit einem bestimmten Verzeichnis öffnen

Ärgerlich: Der Windows-Explorer öffnet immer mit dem Windows-Verzeichnis oder direkt auf c:\. Würden Sie beim Start gerne ein ganz bestimmtes Verzeichnis öffnen. Das ist nämlich ganz einfach. Die folgende Befehlszeile öffnet beim Start des Explorers den Pfad D:\Temp. Es handelt sich um den undokumentierten Startparameter /e:
C:\WINDOWS\EXPLORER.EXE /e,D:\Temp

Tipp 4 - Ordner-Sitemap erstellen

Wer oft mit vielen Verzeichnissen arbeitet, verliert schnell den Überblick, wo welche Information liegt. Abhilfe schaffen Verweise auf die entsprechenden Ordner, die einen beliebigen Namen tragen können. Dazu erstellen Sie einen Ordner mit einem Namen wie «D:\GoTo» oder «D:\Sitemap» und ziehen die gewünschten Verzeichnisse in diesen Ordner während Sie gleichzeitig [Strg]+[Umschalt] drücken. Anschließend benennen Sie den Verweis mit einem sprechenden Namen um. Auf diese Art und Weise können Sie eine Sitemap erstellen. Sie können bestimmte Verzeichnisse auch mehrfach in den Sitemap-Ordner ziehen und mit verschiedenen «Suchbegriffen» benennen.

Tipp 5 - Viele kleine Dateien auf einen Datenträger kopieren

Auch heute wird die Diskette noch für den Datentransfer oder als Sicherungsmedium genutzt. Eigentlich ist die Diskette zwar gar kein geeignetes Sicherungsmedium, da bei ihr viel schneller mit Datenverlust zu rechnen ist, als bei allen anderen heute gängigen Datenträgern, trotzdem ist ihr Einsatz nicht wegzudiskutieren. Wenn Sie also die Diskette nutzen (müssen) und dabei (sehr) viele kleine Dateien zu kopieren haben, sollten Sie folgendermaßen vorgehen: Packen Sie die Dateien zuerst in ein ZIP-Archiv und kopieren Sie anschließend die einzelne Datei auf Diskette. So sparen Sie Zeit und erhöhen die Datensicherheit. Denn das Kopieren der vielen kleinen Dateien kann schon mal 5 Minuten dauern, während das Packen und kopieren der ZIP-Datei maximal eine Minute dauert. Wenn Sie mehr als 100 Dateien kopieren müssen, sollten Sie auf jeden Fall wie hier beschrieben vorgehen. Vermutlich lohnt sich das Verfahren aber schon ab ca. 50 Dateien, wobei das Packen von Dateien grundsätzlich nie schadet, außer vielleicht bei Bildern.

Zusatztipp: Wenn Sie öfter Dateien von einem PC auf den anderen kopieren müssen und mit einer Windows-Version ab Windows 2000 arbeiten, sollten Sie über die Anschaffung eines USB-Sticks nachdenken. Ein USB-Stick hat zum einen eine weitaus höhere Speicherkapazität (ab 64 MB), zum anderen lässt er sich leicht in jede Tasche stecken und geht nicht so schnell kaputt wie eine Diskette. Beachten Sie aber, dass die Nutzung mit Windows bis Version Windows 98 SE meist Probleme mit sich bringt, auch wenn der Stick für Windows 98/SE zugelassen ist. Ab Windows 2000 wird der Stick jedoch ohne Zusatzsoftware reibungslos erkannt.

Internet

Tipp 1 - Internet-Sicherheitseinstellungen optimieren
Die Internet-Sicherheitseinstellungen sind nicht nur für den Internet-Explorer von Belang, sondern auch für Outlook, wenn HTML-Code ausgeführt wird (was schon im Vorschaufenster passieren kann). Besonders unangenehm ist das, wenn man eine Spam-Mail erhält, die per JavaScript einen Dialer herunterlädt. Mit einem bisschen Pech landet eine neue (teure) DFÜ-Verbindung im DFÜ-Netzwerk und konfiguriert sich als Standard-Verbindung. So kann sich die Onlinerechnung leicht ver120fachen!

Je nach Sicherheitseinstellungen kann man solche und ähnliche Vorfälle aber verhindern: Unter «Extras/ Internetoptionen/ Sicherheit» kann man diese Einstellungen durchführen. Eine saubere Konfiguration ist eine strikte Nutzung der verschiedenen Webzonen.

Hier ein Vorschlag für eine Einstellung, die sich aus meiner Sicht bewährt hat: Bei Outlook stellt man im Menü Extras/ Optionen/ Registerkarte Sicherheit die Zone «Eingeschränkte Sites» ein. Im Internet Explorer gilt für alle Websites zunächst einmal die Zone «Internet». Hier sollte man unter «Stufe anpassen» in der Sektion ActiveX alle Unterpunkte «deaktivieren» bis auf sichere Scriptings, signierte ActiveX-Steuerelemente und ActiveX und Plug-ins ausführen (alle Eingabeaufforderung). In der Sektion Scripting sollten alle Unterpunkte auf «Eingabeaufforderung» stehen, in der Sektion Java sollte «Hohe Sicherheit» stehen. Das Ergebnis ist zunächst mal, dass man nun fast ständig gefragt wird, ob man ActiveX oder JavaScript ausführen will (normalerweise nein, nur wenn sich die Seite ohne nicht lädt, aktualisieren und dann ja). Bei Seiten, denen man nicht vertraut, sollte man NIE mit ja antworten. Die Einstellung, die die meisten Abfragen verursacht ist Scripting/Active Scripting. Zur Not kann man diese Option «aktivieren», allerdings auf Kosten der Sicherheit. Deaktivieren ginge hier auf Kosten der Funktionalität, davon seit dringend abzuraten, sowieso sind obige Einstellungen als Kompromiss anzusehen.

Nun sind diese Einstellungen mit der Zeit ziemlich lästig und daher kommt der zweite Schritt: Oft besuchte Seiten, denen man vertraut, werden der Webzone «Vertrauenswürdige Sites» hinzugefügt. Unter Extras/Internetoptionen/Sicherheit und dort «Vertrauenswürdige Sites» klickt man die Schaltfläche «Sites» und deaktiviert «Für Sites dieser Zone...». Anschließend tippt man die Website ein, der man vertraut (oder man kopiert die URL vorher und fügt sie hier ein). Nach und nach fügt man alle Sites, die man öfter besucht dieser Zone hinzu. Die Sicherheitseinstellungen für diese Zone kann man auf «niedrig» oder «sehr niedrig» stellen. Folglich sollte man nur Seiten eintragen, die auch wirklich sicher sind. Das Ergebnis: nur noch die Seiten, die man sporadisch besucht und alle neu besuchten Seiten bringen Abfragen. Damit kann man locker leben - und ist relativ sicher.
Ein schöner Nebeneffekt ist, das sich hinter den Scriptings, die abgefragt werden, oft Popup-Werbung verbirgt, die man auf diese Weise umgeht. Und: Gelangt man versehentlich auf Spam-Seiten, die ansonsten unkontrolliert weitere Seiten nachladen, so hat man mit diesen Einstellungen auch dieses Problem gelöst, denn das Nachladen läuft auch über JavaScript. Die Zone «Eingeschränkte Sites» ist für die Praxis unbrauchbar. Denn wenn man merkt, dass die Site als eingeschränkt zu bewerten ist, ist es meist schon zu spät.

Ein weiterer Schritt, der zu empfehlen ist, ist in den Internetoptionen auf der Registerkarte «Erweitert» in der Sektion «Sicherheit» folgende Einstellungen zu aktivieren: beide Überprüfungen auf zurückgezogene Zertifikate und «Warnen, falls Formulardaten umgelenkt werden». Bei allen übrigen Einstellungen sind die Voreinstellungen ok.

Tipp 2 - Farben auf Webseiten ignorieren

Manchmal möchte man Webseiten lieber schwarz-weiß ansehen, statt in zig verschiedenen Farben und auch für den Ausdruck von Webseiten kann es ein Vorteil sein, die schwarz-weiße Darstellung zu wählen, obwohl Webseiten in der Regel automatisch schwarz-weiß ausgedruckt werden. Im Internet Explorer gibt es dafür eine Einstellung, die Sie aktivieren können: Wählen Sie aus dem Extras-Menü den Punkt Internetoptionen. Auf der Registerkarte «Allgemein» gibt es einen Button mit dem unpassenden Namen «Eingabehilfen...». Betätigen Sie diese Schaltfläche und wählen Sie im folgenden Fenster «Farbangaben auf Webseiten ignorieren». Zusätzlich können Sie auch die beiden weiteren Optionen zu Schriftarten und Schriftgrößen aktivieren.

Wenn Sie ein völlig eigenes Layout für alle Webseiten haben wollen, so können Sie - wenn Sie sich mit CSS auskennen - ein eigenes Stylesheet entwerfen und dieses unter «Dokumente mit dem eigenen Stylesheet formatieren» angeben.

Registry

Tipp 1 - Kontext-Menü (rechte Maustaste) für Dateien im Windows-Explorer erweitern
In der Windows-Sektion sprach ich über das «Senden an»-Menü. Eine weitere Möglichkeit, Dateien an verschiedene Programme zu senden, und zwar für jeden Dateityp separat, ist ein Eingriff in den HKEY_CLASSES_ROOT-Zweig der Registry:

Im ersten Schritt sucht man unter diesem Zweig den Eintrag der Datei-Endung, z.B. «.txt», und klickt diesen an. Auf der rechten Fensterhälfte des Registry-Explorers erscheinen nun ein bis mehrere Schlüssel. Der Schlüssel «(Standard)» enthält als Wert den Schlüssel, unter dem die Befehle für den jeweiligen Dateityp eingetragen sind, in unserem Fall «txtfile».

Als zweiten Schritt suchen wir nach diesem Schlüssel weiter unten im gleichen Zweig und markieren ihn. Auf der rechten Seite taucht wieder der Schlüssel «(Standard)» auf mit dem Wert «Textdatei». Unter diesem Namen findet man den Eintrag auch im Explorer unter Ansicht/Ordneroptionen. Interessant wird es beim Unterschlüssel «shell». Hier verbergen sich verschiedene Einträge. Einer dieser Einträge ist der Schlüssel «open», ein weiterer der Schlüssel «print». Die «(Standard)»-Schlüssel sind bei diesen beiden Einträgen nicht gesetzt, da standardmäßig eine landessprachliche Bezeichnung benutzt wird, in deutsch «Öffnen» und «Drucken». In den «(Standard)»-Schlüssel können aber auch eigene Bezeichnungen eingetragen werden wie «Ausdrucken». Diese gelten dann natürlich aber nur für den jeweiligen Dateityp.

Jetzt aber zu der Möglichkeit weitere Programme hinzuzufügen: Markieren Sie den Schlüssel «shell» unter «txtfile» (bzw. dem von Ihnen gewählten Schlüssel) und wählen aus dem Menü «Bearbeiten/ Neu/ Schlüssel». Geben Sie dem neuen Schlüssel einen beliebigen Namen wie «Öffnen mit Word». Hier können Sie den «(Standard)»-Schlüssel leer lassen (es erscheint dann der Name des Oberschlüssels, hier «Öffnen mit Word») oder einen anderen Namen eingeben, wenn Sie wollen. Unter dem soeben angelegten Schlüssel legen Sie einen Schlüssel mit dem Namen «command» an. Hier tragen Sie im «(Standard)»-Schlüssel folgenden Wert ein «c:\Programme\Microsoft Office\Office\winword.exe %1» bzw. den Pfad, in dem das Programm liegt. Viele Programme benötigen den dahinter gestellten Wert « %1». Nun können Sie im Explorer nach einem Rechtsklick auf eine Textdatei aus dem Kontextmenü den Punkt «Öffnen mit Word» auswählen und so die Textdatei direkt mit Word öffnen.

Wenn Sie ein Programm für alle Dateien zur Verfügung stellen wollen, so wählen Sie den Schlüssel * (ganz oben unter HKEY_CLASSES_ROOT) aus und darunter den Schlüssel «shell». Hier können Sie wie oben beschrieben vorgehen.

Wenn Sie für eine Datei-Endung die gleichen Funktionen vorsehen wollen wie für eine bestehende, dann können Sie der «neuen» Endung unter HKEY_CLASSES_ROOT im Schlüssel «(Standard)» den gleichen Wert zuweisen wie ihn die bestehende Datei-Endung hat. Beispiel: Sie wollen «.phtml» wie «.html» mit dem Internet-Explorer öffnen lassen. Legen Sie unter HKEY_CLASSES_ROOT den Schlüssel «.phtml» neu an. In den «(Standard)»-Schlüssel schreiben Sie «htmlfile». Fertig.

Als letztes fehlt eigentlich nur noch eine Kopierfunktion, um einen solchen Eintrag an verschiedene ausgewählte Datei-Endungen zu hängen. Leider hat der Registry-Editor eine solche Funktion nicht. Stattdessen können Sie den Schlüssel «Öffnen mit Word» (oder jeden anderen Schlüssel) markieren und im Menü über «Registrierung/ Registrationsdatei exportieren» exportieren. Wählen Sie im sich nun öffnenden Fenster «Desktop» und als Exportbereich «Gewählter Zweig», geben Sie der Datei einen beliebigen Namen und speichern sie ab. Öffnen Sie die Datei mit dem Notepad und ersetzen Sie in den beiden Pfaden «...\txtfile\...» (bzw. den entsprechenden Namen des Schlüssels, den Sie verwendet haben) durch den gewünschten neuen/anderen Schlüssel. Speichern Sie die Datei und klicken doppelt auf sie. Leider kann es in seltenen Fällen vorkommen, dass beim Export ein DWORD-Wert statt einer Zeichenfolge geschrieben wird. In diesem Fall wird der jeweilige Wert evtl. nicht (korrekt) importiert. Normalerweise sollte es aber funktionieren.

Tipp 2 - Bilder und Skins im Internet Explorer

Wer kennt nicht das Windows-Bildchen im rechten oberen Eck des Internet Explorers!? Dieses Bildchen wird aber nur bei der Standard-Installation angezeigt. auf Heft CD's wird der IE oft über Unternehmen wie Lycos angeboten, die den IE quasi personalisiert haben, indem sie eigene Bildchen, Hintergründe und/oder Titelleistentext einfügen. In der Registry können Sie einige Einträge ändern, die die Anzeige der Bilder und Texte steuern.

Da wären zunächst einmal die Logos im rechten oberen Eck des IE. Erstellen Sie ein Verzeichnis «c:\IEBilder» und kopieren Sie den Text der folgenden beiden Absätze in eine Textdatei und nennen Sie diese z.B. «Toolbar.reg»:

REGEDIT4

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Internet Explorer\Toolbar]
"BigBitmap"="C:\\IEBilder\\bbild1.bmp"
"SmallBitmap"="C:\\IEBilder\\sbild1.bmp"
"BrandBitmap"="C:\\IEBilder\\bbild2.bmp"
"SmBrandBitmap"="C:\\IEBilder\\sbild2.bmp"

Natürlich können Sie den Dateipfad auch nach Ihren Wünschen anpassen. Wenn Sie die .reg-Datei gespeichert haben, klicken Sie doppelt auf sie. Es folgt eine Meldung, dass die Registrierungsinformationen eingetragen sind. Der IE zeigt meistens die kleinere Datei an. Meist ist es egal, ob Sie den Eintrag SmallBitmap oder SmBrandBitmap benutzen. Wenn Sie beide Einträge verwenden, also sowohl die Dateien sbild1.bmp als auch sbild2.bmp in das Verzeichnis stellen, so erzeugt der IE aus beiden Bildern eine Mischform, was meistens blöd aussieht, aber vielleicht bekommt ja jemand ein sinnvolles Ergebnis hin ;-)

Im Prinzip benötigen Sie nur die Einträge «BigBitmap» und «SmallBitmap» oder das Eintragspaar «BrandBitmap» und «SmBrandBitmap». Der IE erkennt beides. Wenn nicht, testen Sie die jeweils andere Kombination. Wie schon erwähnt zeigt der Internet Explorer aber meist das kleinere Bild an, das ca. 22x22 Pixel groß sein sollte. Mit der Größe können Sie ein bisschen herumtesten. Ich bekam mit einer Größe von 26x22 Pixeln ein gutes Ergebnis. Das kleinere Bild steht im Eintrag «SmallBitmap» oder «SmBrandBitmap». Das größere Bild nutzt einen der beiden andere Einträge und sollte 38x38 Pixel groß sein.

Um das Original-Logo wieder herzustellen, löschen Sie in der Registry die oben genannten Werte wieder oder löschen Sie einfach die Bilder aus dem Verzeichnis.

Der String «BackBitmap» im oben genannten Registry-Key HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Internet Explorer\Toolbar zeigt ein Bild als Hintergrund in den Menü- und Symbolleisten an, also einen Skin. Damit lassen sich witzige Effekte erzielen. Sie können wieder folgenden Absatz kopieren und in eine Textdatei einfügen, die die Dateiendung .reg haben muss. Anschließend klicken Sie wieder doppelt auf diese Datei. Den Rest kennen Sie ja schon... Allerdings heißt der String im IE5 «BackBitmapIE5». Im Internet Explorer 6 können Sie den erstgenannten String wieder nutzen.

REGEDIT4

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Internet Explorer\Toolbar]
"BackBitmap"="C:\\IEBilder\\backbitmap.bmp"

Den Fenstertitel des IE ändern Sie über den Registry-Key
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Internet Explorer\Main mit dem String «WindowTitle». Ändern Sie die Passage HIER STEHT IHR TEXT nach Ihren Wünschen und verfahren, wie bei den anderen Einträgen beschrieben:

REGEDIT4c

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Internet Explorer\Main]
"WindowTitel"="HIER STEHT IHR TEXT"